Durch die Straßen auf und nieder…

 

So klang es am 14. November beim Martinsumzug über den Boxberg. Um 17 Uhr begann das Martinsspiel vor der katholischen Kirche St. Paul. Zu Beginn begrüßte Ingo Smolka, Stadtteilvereinsvorsitzender Boxberg, alle Laternenkinder, ihre Eltern sowie die Schuldekanin Frau Dr. Beate Großklaus und die Pfarrerin Carmen Sanftleben. Das alljährliche Martinsspiel der Schüler der Waldparkschule konnte aufgrund des guten Wetters vor der katholischen Kirche stattfinden. In den abschließenden Gebeten wurden die aktuellen tragischen Ereignisse in Paris thematisiert und gemeinsam in der Stille den Opfern gedacht. Im Anschluss ging es gemeinsam mit Sankt Martin (Christiane Astor vom Reiterverein Rohrbach), der auf seinem Ross vorausritt, über den Eichwald, den Boxbergring bis zur Waldparkschule. Musikalisch begleitet wurde der lange Zug wie jedes Jahr vom Jugendblasorchester Emmertsgrund / Boxberg. Vor dem Kinder- und Jugendzentrum „Holzwurm“ wartete dann schon der heiße Kinderpunsch und das Martinsfeuer auf die vielen leuchtenden Augen. Im Schein des Feuers verspeisten zahlreiche Familien mit ihren Kindern mit Begeisterung die Martinsmännchen, die vom Team des Kinder- und Jugendzentrums „Holzwurm“ ausgeteilt wurden. Der Stadtteilverein Boxberg beteiligte sich dieses Jahr an der Spendenaktion „Heidelberg hilft“, bei der es um die Unterstützung der Flüchtlingskinder und Jugendlichen in Heidelberg geht. Auch die anwesenden Boxberger zeigten sich sehr großzügig und beteiligten sich an dieser Spendenaktion. Die schöne Tradition des Martinsumzuges ist mittlerweile ein fester Bestandteil des Stadtteilgeschehens und zieht jedes Jahr mehr Kinder an. Der Martinsumzug wurde wieder von dem Vorstand des Stadtteilvereins und dem Team des Kinder- und Jugendzentrum organisiert und durchgeführt. IS