ADAC- Fahrsicherheitstraining für ehrenamtliche Freizeitleiter und -leiterinnen

Der Frühling ist da und in der verbindlichen Jugendarbeit laufen die Vorbereitungen für Sommerfahrten und Sommerfreizeiten auf Hochtouren. Zum Beispiel auch beim Hockenheimring, direkt neben der neuen Mercedesbühne. Ein ungewöhnlicher Ort – aber das hat seinen guten Grund: Zwölf Junge Erwachsene im Alter von 18 bis 29 Jahre verbesserten hier in einem achtstündigen Kurs ihre Fahrsicherheit und den Umgang mit Extremsituationen. Die evangelischen Kinder- und Jugendwerke Heidelberg und Mannheim buchten beim ADAC- Fahrsicherheitszentrum ein PKW-Intensivtraining für ihre ehrenamtlichen Freizeitteams. Denn Sicherheit bei der Personen- und Materialbeförderung mit Kleintransportern wird bei den Freizeitmaßnahmen der Evangelischen Jugend groß geschrieben.

Insgesamt war das achtstündige Programm recht anstrengend. „Aber es hat sich auf jeden Fall gelohnt“, meint Markus Müller, der im Sommer in einem Begleitfahrzeug 34 Jugendliche in ihrem Reisebus nach Schweden begleitet. Aber auch die Kinderfreizeit in Rotenberg wird mit Johanna Kirschfink, einer 18 Jährigen Schülerin, eine gut geschulte Fahrerin hinter dem Steuer des Packwagens wissen.

Die ehrenamtlichen Jugendleiter haben viel gelernt bei den einzelnen Übungen wie etwa Gefahrenbremsungen auf unterschiedlichen Belägen, Fahren und Bremsen im Gefälle bei glatter Fahrbahn, Unter-/Übersteuern des Fahrzeugs in der Kreisbahn und das Abfangen eines ausbrechenden Fahrzeugs auf der Hydraulikplatte. Die zwölf FreizeitleiterInnen, die meisten davon Schüler und Schülerinnen, werden jedenfalls in Zukunft für Vollbremsungen und andere Herausforderungen gewappnet sein. Und Spaß gemacht hat es ihnen darüber hinaus auch.

Finanziert wurde die Fortbildungsmaßnahme mit Mitteln aus der Kirchgeldaktion, in deren Rahmen die Evangelische Kirche in Heidelberg im letzten Herbst Gelder für diverse Projekte der Kinder- und Jugendarbeit gesammelt hat. Und das ADAC –Fahrsicherheits- Zentrum hat dankenswerterweise wegen des guten Zweckes der Maßnahme auf einen Teil der Kursgebühr verzichtet.