Der Stadtteilverein Boxberg hat einen neuen Vorstand

Der Stadtteilverein Boxberg traf sich zur Mitgliederversammlung, zu der alle zwei Jahre eingeladen wird. Nach der Begrüßung der anwesenden Mitglieder berichtete der 1. Vorsitzende Ernst Schwemmer über die Aktivitäten und Projekte der letzten beiden Jahre. Veranstaltungen wie Stadtteilputzaktion, Stadtteilkonzert, Martinszug und Seniorenherbst wurden regelmäßig organisiert. Weitere Themenschwerpunkte waren das Parken an der Waldparkschule, im Bereich der Hotelfachschule und Kindergarten St. Paul. Im Juni 2003 legte man Protest ein gegen die Schließung des Bürgeramtes im Stadtteil Boxberg, die ohne jegliche Vorankündigung erfolgte. Seitdem muss die Boxberger Bevölkerung zum Bürgeramt in den Nachbarstadtteil Emmertsgrund, zu dem keine direkte Busanbindung besteht. Zum Erhalt der Busverbindung zum Bismarckplatz, Linie 29, hat der Stadtteilverein mit der Unterstützung einiger engagierte Boxberger im Stadtteil 2500 Unterschriften gesammelt. Ernst Schwemmer betonte die Bedeutung dieser Zahl, denn auf dem Boxberg leben etwa 4000 Menschen. Er bedauerte, dass die öffentliche Übergabe in einer Sitzung des Gemeinderates an die Oberbürgermeisterin in keiner Berichterstattung der Presse erwähnt wurde.

Mit den Auslichtungsmaßnahmen im Stadtteil befasste sich der Stadtteilverein Boxberg über die gesamten zwei Jahre immer wieder. Schließlich war seitens des Vereins immer eine ausgewogene und angemessene Auslichtung des Baumbestandes angestrebt worden. So ist es in diesem Jahr gelungen mit Unterstützung von Umweltbürgermeister Dr. Würzner viele Bäume vor dem Fällen zu bewahren.

Nach dem Bericht des Schatzmeisters und der Revisoren wurde der Vorstand entlastet. Als neuer Vorstand wurden gewählt Petra Töpper als 1. Vorsitzende, Silvia Kießer und Herbert Heger als ihre Stellvertreter, Ingo Smolka als Schriftführer und Rudi Pohl als Schatzmeister.

Ernst Schwemmer der seit 30 Jahren 1. Vorsitzender des Vereines war und die Geschicke des Stadtteils stets ruhig und besonnen lenkte, wurde zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Adelheid Schwemmer wurde für ihre jahrzehntelange Mitarbeit zum Ehrenmitglied gekürt.